„Viele Flüchtlinge, die wir im Österreich-Camp aufgenommen haben, waren bei ihrer Ankunft völlig entkräftet und verstört. Viele seien von dem Erlebten traumatisiert, und es dauert Tage bis sie ansprechbar sind. Viele brauchen auch medizinische Betreuung. Wir haben zwölf Stunden und mehr an jedem Tag gearbeitet.“ Das berichtet Erwin Eder, der letzte Woche von seinem Einsatz in Albanien zurückgekommen ist. Eder hat die Caritas-Arbeit im Flüchtlingscamp koordiniert. In dem vom Roten Kreuz geführten Camp befinden sich derzeit an die 3500 Flüchtlinge, die Caritas ist für die Versorgung mit Lebensmitteln, für Kleidung und Unterbringung zuständig. Aber nicht nur das Österreich-Camp funktioniere gut, meint Eder. „Die lokale Caritas leistet dank ihrer bodenständigen Struktur und der Unterstützung aus Österreich großartige Hilfe für mehr als 10.000 Flüchtlinge in der Region Shkodra.“