Du hast mich auf den Weg geschickt, Herr! Mein Weg soll es sein. Ein Weg ohne Angaben. Vertrau mir, sagst du. Leg deine Hand in meine. Geh mit mir und laß mich mit dir gehen, sagst du. Du willst mich nicht aufhalten oder behindern, sondern du willst mich fördern und zum Weitergehen anleiten. Du willst mich so annehmen, wie ich bin. Lieben, wie ich bin. Und das für immer, bis ich am Ende meines Weges bin. Steine werden auf meinem Weg liegen, sagst du. Doch die sind dazu da, um sie aufzuheben und zur Seite zu legen. Abkürzungen und Kreuzungen werden kommen, sagst du. Und es wird mir schwer fallen, die richtige Entscheidung zu treffen. Doch gerade dann soll ich dich fragen, sagst du. Ich soll es zulassen, daß mich andere auf meinem Weg begleiten, aber du sagst auch: Laß dich nicht irremachen und von deinem ursprünglichen Weg abbringen! Niemand wird ihn genauso gehen wie ich. Niemand wird dieselben Dinge so erleben wie ich! Herr, ich will meine Hand in deine legen, mich führen lassen und meinen Weg mit dir und mit Freude gehen!