Die kommenden WTO-Verhandlungen werfen nicht nur ihre Schatten auf die heimische Landwirtschaft voraus. Auch in der Entwicklungszusammenarbeit engagierte Menschen weisen auf Gefahren für die armen Länder des Südens hin. Hier aber ist eine Kluft zwischen den von den Regierungsgesandten der betreffenden Länder vertretenen Positionen und den Solidaritäts-Anliegen der Aktivisten im Westen: Die armen Länder schließen sich der Position der großen Agrarexporteure an. So erwarten sich die Philippinen von den Handelsfreiheiten mehr Gewinn für ihre Frucht- und Gemüseexporte, als sie Erlös-Verluste etwa bei Reis befürchten.