Weiterhin herrscht Ungewißheit über die rätselhafte Vergiftung des Nilwassers nahe der Stadt Juba. Vermutlich durch chemische Waffen sei das Gift in den Fluß gelangt, meldet der Missions-Nachrichtendienst „Fides“. Nachdem im Fluß Tausende tote Fische und Krokodilkadaver gesehen wurden, war es der Bevölkerung bereits Ende März verboten worden, Nilwasser zu trinken. In den Kämpfen im christlichen Süden des Landes setzen die sudanesischen Regierungstruppen seit geraumer Zeit chemische Waffen ein, schreibt „Fides“.