Ausgabe: 1999/24, Nominierungsliste, Spiele, Spiel des Jahres
15.06.1999
- Kirchenzeitung der Diözese Linz
Aus der elf Spiele umfassenden Auswahlliste zum Spiel des Jahres, die von der Jury am 17. Mai 1999 bekanntgegeben wurde, sind schließlich am 1. Juni drei Spiele in die engste Auswahl gekommen. Am 28. Juni wird dann das diesjährige „Spiel des Jahres“, die begehrte Auszeichnung für Spiele-Erfinder und Verlage, bekanntgegeben.
Wird es „Giganten“ von Kosmos (Autor: Wilko Manz} sein? Oder das Ravensburger Spiel „Tikal“, das Michael Kiesling und Wolfgang Kramer entworfen haben? Oder hat am Ende „Union Pacific“, ein Spiel von Alan R. Moon, erschienen bei Amigo, die Nase vorne? Egal, welches Spiel das Rennen macht; die Qualität der heurigen in die Auswahlliste aufgenommenen Spiele ist groß. Auch die anderen Spiele – „Chinatown“ (alea, Ravensburger), „El Caballero“ (Hans im Glück), „Kahuna“ (Kosmos), „Kontor“ (Goldsieber), „Mamma Mia“ (Abacus), „Money“ (Goldsieber), „Ta Yü“ (Kosmos), und „Verräter“ (Adlung) – die den Sprung auf die Auswahlliste schafften, sind Spiele, die eine „Ferien-Bekanntschaft“ lohnen. (In einer der nächsten Ausgaben werden wir einige dieser Spiele noch ausführlicher vorstellen.) Alle hier angeführten Spiele sind für Spieler ab 10 bzw. 12 Jahren. Eines ist für zwei Personen ausgelegt („Kahuna“), die anderen können auch zu mehrt gespielt werden, wobei „Union Pacific“ von der größten Anzahl (2 bis 6 Spieler) gespielt werden kann.
Zurück zu den drei Spielen der Nominierungsliste: Das Eisenbahn-Linienspiel „Union Pacific“ ist eine Überarbeitung von „Airlines“. „Tikal“ spielt in einer Ruinenstadt der Mayas, die Spieler schlüpfen in die Rolle von Expeditionsleitern, die tiefer und tiefer in den Dschungel (nicht gefahrenlos) eindringen. Bei „Giganten“ kommen die Spieler in den Ölrausch . . .