Paul sah auf seinen Kalender und stöhnte: nur noch so wenig Zeit bis Schulbeginn! Er wusste, was ihm in den nächsten Tagen wieder blühen würde. Da kam auch schon seine Mutter mit einem Zettel und einem Stift in der Hand ins Zimmer und sagte: „Na, du weißt ja, dass die Schule bald wieder anfängt. Und da du in Mathematik nicht so gut bist, sollten wir ein bisschen üben, meinst du nicht auch?“ Paul verzog das Gesicht, aber es war ihm klar, dass erstens seine Mutter recht hatte und dass zweitens am Lernen kein Weg vorbeiführte.
Aber in seinem Inneren stellte er sich schon die nächsten Wochen vor: nichts als lernen, lernen und wieder lernen – und das in den Ferien!Und als ob seine Mutter Gedanken lesen könnte (was ja in diesem Fall nicht weiter schwierig war), sagte sie in diesem Augenblick: „Aber keine Angst, du wirst auch noch was von den Ferien haben. Wir machen uns aus, wann und wieviel du jeden Tag lernst, und der Rest des Tages steht wieder frei zur Verfügung, einverstanden?“ Paul nickte und fand das nun gar nicht mehr so schlimm.
Die beiden einigten sich auf eine Stunde Mathematik täglich, und da ein Tag ja bekanntlich 24 Stunden hat, blieb Paul auch noch genug Zeit zum Spielen.