Am 8. August schloss sich Sr. Alexandra Freinthaler aus Ternberg bei Steyr im Kloster St. Koloman, Stockerau, durch ihre ersten Gelübde den Steyler Missionarinnen „Dienerinnen des Heiligen Geistes“ an. – Sie studierte Theologie; ihre Suche nach intensivem religiösem Leben führte sie mehrmals zu den kontemplativen „Betlehem-Schwestern“. Mehrere Monate Aufenthalte in Papua-Neuguinea und Bangladesh verstärkten in ihr den Wunsch, ihr Leben in den Dienst der Armen zu stellen. Sie lernte die Steyler Missionsschwestern kennen und ging als Missionarin auf Zeit auf die Philippinen, wo sie auch in den Orden eintrat. Sie sagt über sich: „Berufung ist das schlichte, bewusste Wahrnehmen von Gottes Spur in meinem Leben . . . Eine Spur entdecken, die mich lockt und zieht und mich nicht mehr in Ruhe lässt, die mich hinausführt aus meiner sicheren Umgebung . . . Beunruhigt sein von der Sehnsucht der Menschen nach Sinn und Ziel, nach Heimat und Geborgenheit, nach Wahrheit und Leben in Fülle.“
Steinerkirchen
Beim 50-Jahr-Jubiläum der Steinerkirchner Schwestern am 15. August (Bericht letzte KIZ) sagte Bischof Maximilian Aichern in der Predigt: „Eure Gemeinschaft und euer erfolgreiches Wirken waren und sind ein Geschenk Gottes, dem unser erster Dank gilt. Wie Maria im heutigen Evangelium dürfen wir sagen, dass Gott Grosses an uns getan hat, dass ihr ein Werkzeug seines Wirkens an den Menschen sein könnt.“