Die heutige Lesung des Ersten Testaments sind der Beginn der sogenannten „Selbstbekenntnisse“ (V. 7–18) des Propheten. In Jeremia hat Gott von einem Menschen Besitz ergriffen, über die Grenzen des einem Menschen Zumutbaren hinaus hat ihn das Wort Gottes geführt. Er mühte sich, das Feuer in seinem Inneren auszuhalten.
2. Lesung Röm 12, 1–2
Der wahre Gottesdienst, so Paulus, besteht im alltäglichen Leben der ChristInnen.Angesichts des Erbarmens Gottes ermahne ich euch, meine Schwestern und Brüder, euch selbst als lebendiges und heiliges Opfer darzubringen, das Gott gefällt; das ist für euch der wahre und angemessene Gottesdienst. Gleicht euch nicht dieser Welt an, sondern wandelt euch und erneuert euer Denken, damit ihr prüfen und erkennen könnt, was der Wille Gottes ist: was ihm gefällt, was gut und vollkommen ist.