Ausgabe: 1999/35, Ostfonds, Alba Julia, Minsk, Pinsk, Linz
31.08.1999
- Kirchenzeitung der Diözese Linz
Vor allem die Ausbildung von Laien wird aus Mitteln des Ostfonds der Diözese Linz in den Partnerdiözesen gefördert.
In der tschechischen Nachbardiözese Budweis sollen künftig auch Laientheologen/innen verstärkt eingesetzt werden. Die Diözese Linz stellt für eine entsprechende Initiative 150.000 Schilling aus dem Ostfonds zur Verfügung. Zu Jahresbeginn 1999 wurden in 300 Pfarren rund 1.370.000 Schilling für den Ostfonds gespendet. Rund 700 Leser/innen der Kirchenzeitung haben darüber hinaus 165.000 Schilling beigesteuert. Auch in den anderen Partnerdiözesen können Seelsorgsprojekte unterstützt werden. In Mostar wird das Theologische Institut, an dem rund 100 junge Leute studieren, mit einer halben Million Schilling gefördert. Die Wiederinstandsetzung der im Krieg schwer getroffenen Kathedrale wird ebenfalls unterstützt. In der rumänischen Diözese Alba Julia hilft Linz beim Aufbau zweier Kirchen, nämlich in Targo Mures und in Miercurea Ciuc. Bis jetzt wurde dort Gottesdienst in Baracken gefeiert. Für Studenten in den weißrussischen Diözesen Pinsk und Minsk sind die Fahrten zu den Kursen kaum erschwinglich. Auch dort unterstützt Linz die Ausbildung an Katechetischen Instituten. Ebenso werden in Weißrussland mit Mitteln aus dem Ostfonds religiöse Zeitschriften gefördert. In den Partnerdiözesen ist auch die Caritas der Diözese Linz aktiv.