Von einer Konzertreise nach Südfrankreich ist die Evangelische Kantorei Linz Anfang September zurückgekehrt. Der Eisenstraßenchor aus Sierning, Maria Neustift und Gleink hatte in Rom einen großen Auftritt.
Unter der Leitung von Erich Posch bewährte sich die hierzulande zu den herausragenden Chorgemeinschaften zählendeKantorei nicht nur als „musikalischer Botschafter“ für qualitätvolle Chormusik aus Österreich. Die Tournee zwischen Provence und Bordeaux hatte auch ökumenischen Charakter. Vier der fünf Auftritte der Linzer Evangelischen Kantorei fanden in katholischen Kirchen statt. Einer der Höhepunkte der musikalischen Reise war die Gestaltung des Sonntags-Hochamtes in der Kathedrale von Bordeaux mit der lateinischen „Missa choralis“ des Oberösterreichers Johann Nepomuk David. Werk und Wiedergabe lösten beim feierlichen Auszug des Chores mit dem Klerus am Schluss der Messe bei den vielen Gottesdienstbesuchern spontanen Beifall aus.
Bei der Generalaudienz am 1. September hatte der „Eisenstraßenchor“ aus Sierning, Maria Neustift und Gleink einen großen Auftritt. In der vollen Audienzhalle sang der Chor unter Leitung von Herwig Wimmer das „Ave verum“ . Ein Ereignis mit Folgen, denn nach diesem Auftritt wurde der Chor nach Oklahoma City in die USA eingeladen.