Bei den „Braunauer Zeitgeschichte-Tagen“ vom 24. bis 26. September waren „notwendige Begegnungen“ zwischen Albanern, Bosniern, Kroaten und Serben angesagt. Wie schwierig die notwendigen Begegnungen sind, zeigte die jugoslawische Botschaft. Sie lehnte eine Teilnahme an, denn Braunau sei historisch zu belastet. Der Leiter der „Gesellschaft für bedrohte Völker“, Tilman Zülch, meinte mit Blick auf das Zurückschicken der Flüchtlinge in ihre Länder: „Das ist so, wie wenn man Wasser in einen Kessel kochenden Wassers schüttet“ . . .