Hanneliese Kreißl-Wurth, Wels, ist Komponistin, Texterin, Produzentin und Managerin der volkstümlichen (Schlager-)Musik.
Die Kirchenzeitung fasst hier Aussagen von ihr zusammen, die sie als Gast beim „Tag der Jungen Erwachsenen“ machte.Welchen Stellenwert hat die „Heimat“ in Ihren Liedern? Kreißl-Wurth: Heimat ist mindestens genauso wichtig wie Liebe.
Wie denken Sie darüber, dass Vertreter der neuen Volksmusik oft über Texte der volkstümlichen Musik schimpfen? Kreißl-Wurth: Ich bin auch der Meinung, dass es da viel Mist gibt, aber den gibt’s auch in der neuen Volksmusik. Ich möchte nicht sagen, dass bei der volkstümlichen Musik nie etwas mit Qualität dabei ist. Die Themen der Texte sind immer Themen aus dem Alltag, die alle berühren.
Welche Meinung haben Sie zum Musikantenstadl? Kreißl-Wurth: Der Karl mit seinem Musikantenstadl steht für eine Veranstaltung, die viele Leute ablehnen, aber auch viele lieben. Ich finde vieles, was dort dargeboten wird, furchtbar. Aber die Wurzeln bei der volkstümlichen Musik kommen immer aus der Volksmusik. Die Botschaft des Musikantenstadls ist Unterhaltung.