Prof. Wolfgang Pöttinger ist als Kunstschlosser weltbekannt für seine Monstranzkreuze in Form der „Auferstehungssonnen“. Der „Stern der Hoffnung“ wurde am Sonntag in Enns geweiht.
Der „Stern der Hoffnung“ (Bild) hat die Gestalt einer riesigen Monstranz. Er ist 1,90 Meter hoch und 1,74 Meter breit.. Die Kunstschmiedarbeit wurde in allen Details aus Stahl geschmiedet, verzinkt, farbig gestaltet und teilweise blattverziert. Dreieinhalb Jahre arbeitete Pöttinger daran. Das Werk zeigt viele Symbole, die eine religiöse Deutung erfordern. Die Symbole können nicht nur christlich, sondern auch moslemisch und hinduistisch gedeutet werden. Das Anliegen des Künsters ist das friedliche Zusammenleben der großen Weltreligionen.Der „Stern der Hoffnung“ wurde am Sonntag, 3. Oktober, von Prälat Wilhelm Neuwirth in der Basilika Enns-Lauriacum geweiht.Prof. Wolfgang Pöttinger wurde 1932 in Grieskirchen geboren. Er absolvierte die Schlosserlehre bei seinem Vater, 1962 übernehm er als Meister den Betrieb und strukturierte ihn auf Kunstschlosserei und Stahlschmiedekunst um.