Von 2. bis 10. Oktober dreht sich vieles ums Brot. In dieser Zeit lädt die oö. Bäckerinnung zur „Brotwoche“ ein. Für Christen hat Brot stets eine besondere Bedeutung.In der Eucharistie, in der Jesus selbst Brotgestalt annimmt und sich austeilt an die Gläubigen kommt dem Brot sicher die höchste Bedeutung zu. Doch auch ohne Wandlung ist das Brot seit der Zeit Jesu das christliche Zeichen der Gemeinschaft schlechthin. Jesus selbst aß mit seinen Freunden Brot und er sorgte dafür, dass es für die Menge genug Brot gab.
Beim Brotbrechen erkannten ihn die Emmausjünger und die ersten Christen trafen sich in ihren Häusern, um miteinander zu beten und das Brot zu essen.
Seit einigen Jahren wird vermehrt, an Festtagen etwa, zur „Agape“ (wörtlich „Liebesmahl“) mit Brot und Wein eingeladen. Auch in der Liturgie wird zunehmend bewusst, was es z. B. wegen Priestermangels heißt, keine Eucharistie feiern zu können. Mancherorts hält man Wortgottesdienste ohne Kommunionfeier, bricht aber normales Brot als Zeichen der Gemeinschaft.
So geschehen im letzten Juli bei einer von Diakon Gottfried Thon geleiteten Liturgie beim Feuerwehrfest in Unterweißenbach. So geschehen auch letzten Sonntag abend bei einem Gottesdienst in Ybbs/NÖ, zu dem sich 1500 junge Menschen in einer Discothek trafen.