Die Bischöfe Maximilian Aichern – für Sozialfragen in der Bischofskonferenz zuständig – und Dr. Alois Kothgasser von Innsbruck stellen sich an die Seite des Protestes gegen die Lockerung des Lkw-Fahrverbotes an Sonn- und Feiertagen auf Europas Straßen. Statt wie bisher ab Samstag, 16 Uhr, sollen schwere Lastfahrzeuge künftig nur am Sonntag, von 7.00 bis 22 Uhr, nicht fahren dürfen.
So sieht es der Vorschlag vor, über den die Europäische Union im Oktober verhandelt. Am Donnerstag dieser Woche wird der Protest, der neben den Unterschriften der beiden Bischöfe parteiübergreifend die Namen der Vertreter des Transitforums Austria-Tirol trägt, dem derzeitigen Rats- und finnischen Ministerpräsidenten Paavo Lipponen bei dessen Österreichbesuch übergeben werden.
Vielleicht gerade noch rechtzeitig, denn wenn sich die Befürworter der Lockerung durchsetzen, könnte schon ab Dezember ein Stück Sonntag verloren sein.