Margit Hauft kandidert am 10. November für Präsidentschaft
Ausgabe: 1999/41, Hauft, KA, Präsidium
12.10.1999
- Matthäus Fellinger
Am 10. November 1999 wählt der Diözesanausschuss der Katholischen Aktion ein neues Präsidium. Margit Hauft kandidiert erneut als Präsidentin.
Läuft alles nach Plan, so dürfte den Präsidiumsmitgliedern derKatholischen Aktion der diesjährige Martinischmaus besonders gut schmecken. Einen Tag vor Martini, am 10. November, wird gewählt, und es zeichnet sich ab, daß die einjährige Übergangsperiode, in der nach neuen Kandidat/inn/en für das Amt der KA-Präsidentschaft gesucht werden sollte, beendet ist. Margit Hauft kandidiert für die nächste ganz Funktionsperiode von drei Jahren – nicht aus der Not heraus, weil sonst niemand zu finden war, sagt sie, sondern aus Freude an der Arbeit in der Katholischen Laien-Organisation. „Es gibt eine ganze Menge Leute, die sich das mit mir gut vorstellen können“, freut sie sich über den Zuspruch aus der Diözese. Neben der Arbeit in der Katholischen Frauenbewegung wäre ihr das Gesamt der Katholischen Aktion ein großes Anliegen.Trotz Reformbedarf will Margit Hauft an Grundprinzipien der Katholischen Aktion festhalten, so am Einsatz von ehrenamtlichen Laien an der Schnittstelle von Kirche und Gesellschaft. Ebenso ist das Prinzip der Arbeit in der Gruppe für Hauft nicht aufgebbares Prinzip. Im Auftrag des Bischof trägt die Katholische Aktion Verantwortung über die eigene Organisation hinaus. Menschen, die sich in heutigen Lebenssituationen heimatlos fühlen, sollen bei uns Beheimatung finden, meint Hauft. Nicht „Du fehlst mir gerade noch“ sondern „Wenn es dich nicht gäbe, fehltest du uns“, sollten Menschen in der Katholischen Aktion zu hören bekommen. Reformen kann sich Hauft hingegen bei den Gremien der Katholische Aktion vorstellen.Neu gewählt werden auch die Präsidentenstellvertreter. Derzeit sind das Gudrun Parnreiter und Dr. Severin Renoldner. Ebenso werden die übrigen sieben Präsidiumsmitglieder neu gewählt.