Der mit S 150.000 dotierte Msgr.-Otto-Mauer-Preis wird 1999 an den in Wien lebenden Manfred Erjautz verliehen. Erjautz, 1966 in Graz geboren, hat in Wien an der Akademie der bildenden Künste studiert. In den letzten 10 Jahren hat Erjautz einen eigenständigen Skulpturentyp entwickelt. Der Künstler verwendet Materialien wie Baucontainer, Legosteine, Verpackungskartons und Einbauküchen, um ironische, mitunter auch gesellschaftskritische Stellungnahmen zu bestimmten Phänomenen unserer Zeit abzugeben und entwirft dabei paradoxe Spiegelbilder unserer Alltagswelt.