1979 wurden in der Diözese Linz die ersten verheirateten Diakone geweiht.
Ausgabe: 1999/42, Diakone, Diakonat, Linz
19.10.1999
- ndl
Der „Ständige Diakonat“, der auch verheirateten Männern offensteht, war vom 2. Vatikanischen Konzil wieder belebt worden, nachdem es diesen geistlichen Stand schon in den ersten Jahrhunderten der Kirche gegeben hatte. Das Jubiläum „20 Jahre Ständiger Diakonat in der Diözese Linz“ wurde am 8. Oktober im Linzer Priesterseminar mit Diözesanbischof Maximilian Aichern und Generalvikar Josef Ahammer gefeiert. Einen Grund zum Feiern bot auch Pfarrer Eduard Röthlin (Lasberg) – von Beginn an Ausbildungsleiter der Ständigen Diakone –, der in wenigen Wochen den 70. Geburtstag feiert.Von den 55 Ständigen Diakonen in OÖ sind etwa 30 Prozent hauptamtlich und 70 Prozent ehrenamtlich eingesetzt. 12 Kandidaten bereiten sich derzeit auf die Diakonatsweihe vor. Jeder Kandidat hat eine theologische Ausbildung zu absolvieren, wobei es dafür verschiedene Möglichkeiten vom Hochschulstudium bis zum theologischen Fernkurs gibt.Mit der Weihe gehören die Ständigen Diakone zum Stand der Kleriker. Im Zentrum ihrer Aufgaben steht der Dienst am Menschen, sowohl in der Begleitung der Christen im Alltagsleben, als auch in der Feier der Liturgie und in der Verkündigung des Evangeliums. Diakone können die Taufe spenden, in der Messe predigen sowie Trauungen und Beerdigungen halten.