Ausgabe: 1999/42, St. Florian, Gebetskontakt, Stiftspfarren
19.10.1999
- Martin Kranzl-Greinecker
Seit über 900 Jahren betreuen Augustiner-Chorherren von St. Florian Pfarren in der näheren und weiteren Umgebung des Stiftes.
99 (von insgesamt 467) Pfarren in der Diözese Linz gehören zu einem der oö Stifte. Ein Drittel davon, genau 33 Pfarren, sind dem Stift St. Florian bei Linz inkorporiert. Die Pfarren lassen sich in folgende Gebiete gliedern: Rund um den Wimberg, an der Donau bei Feldkirchen, rund um Wallern, Vöcklabruck und Umgebung, die Riedmark, Pfarren im Nordwald um Lasberg sowie die Umgebung von St. Florian und einige Linzer Pfarrgemeinden.Um für die Priester und Ordensmitglieder von St. Florian eine geistliche Stütze zu schaffen, wurde die „Füreinander-Gebetsgemeinschaft“ ins Leben gerufen. Es geht dabei primär um das regelmäßige, tägliche Gebet; zweit- rangig ist, ob es sich dabei um das Vater Unser, das Ave Maria oder andere Gebete handelt. Mag. Alois Freudenthaler vom Stift St. Florian spricht auch im Namen seiner Mitbrüder, wenn er sagt, es sei „eine entscheidende Hilfe, sich von anderen im Gebet getragen zu wissen.“ Umgekehrt nehmen die Augustiner-Chorherren von St. Florian die Anliegen der Gebetsgemeinschaft ins Stundengebet und in die Eucharistiefeier hinein. Dem geistlichen Kontaktnetz gehören neben Gläubigen aus den Stiftspfarren auch Ordensleute, etwa fünfzig Mutter-Teresa-Schwestern in Kalkutta, an.
Information: Füreinander-Gebetsgemeinschaft, Stiftstr. 1, 4490 St. Florian
Ein Fest der besonderen Art feiert das Stift St. Florian in Kürze: die Erhebung zur „Basilika minor“ (per Dekret vom 22. Februar 1999). In OÖ trugen diesen Ehrennamen für ein Gotteshaus bisher nur die Wallfahrtskirchen Linz-Pöstlingberg und Maria Puchheim sowie die St. Laurenz-Basilika Enns-Lorch.