Das „schwimmende Umweltsymposion“ des Patriarchen Bartholomaios I. machte am Montag, 18. Oktober 1999, in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen Station. Das Oberhaupt von 250 Millionen orthodoxen Gläubigen wurde dort von Diözesanbischof Maximilian Aichern, Superintendent Mag. Hansjörg Eichmeyer und Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer empfangen. Metropolit Michael Staikos, Vorsitzender des Rates der christlichen Kirchen in Österreich, begleitete den Patriarchen.Aichern unterstrich bei der Begegnung die ökumenische Zusammenarbeit der christlichen Kirchen in Oberösterreich – auch im Hinblick auf die Bewahrung der Schöpfung. Das „schwimmende Symposion“ des Patriarchen beschäftigt sich mit der Erhaltung des Lebensraums Donau. Patriarch Bartholomaios zeigte sich erfreut, dass seine ökologische Initiative auf so fruchtbaren Boden gefallen sei. Er wies auch auf das von ihm auf der Marmara-Insel errichtete Institut zur Erforschung der ökologischen Situation des Schwarzen Meeres hin. Er wolle von dort aus „Botschafter der ökologischen Initiative“ aussenden. Von Mauthausen aus ging die Fahrt Richtung Wien weiter.