Der Handy-Boom hat unsere Pfarren erreicht. Zumindest seine Auswirkungen. Denn viele Handys brauchen viele Handy-Sender. Kirchtürme scheinen sich dafür bestens zu eignen. Nun beginnt die Diskussion aber erst. Handy-Betreiber zahlen gut für einen Sendeanlagen-Standort. Andererseits sind gesundheitliche Bedenken nicht völlig auszuschließen. Über solche Fragen und Argumente lässt sich zweifellos reden. Fragwürdig wird es aber, wenn die Gegner selbst Handy-Freaks sind. Problematisch wird die Sache, wenn handelnde Personen, (etwa ein Pfarrer, wie zuletzt in Wels-Hl. Familie) persönlich öffentlich attackiert werden. Und unglaubwürdig wird es, wenn man zwar der Standort Kirchturm bekämpft, die Sender in umliegenden Gebäuden aber stillschweigend toleriert werden.