Bei einem „Gipfeltreffen“ katholischer Laienorganisationen aus Österreich und Deutschland wurde eine Neuordnung des Verhältnisses zwischen den Ortskirchen und Rom gefordert. Mit Verweis auf die jahrelangen Probleme in Österreich und den Konflikt um die Schwangerenberatung in Deutschland wurde ein Ernstnehmen der kirchlichen Soziallehre und ihres Sub-sidiaritätsprinzipes durch die Kirche eingemahnt. Konkret heißt das weniger Zentralismus und mehr Mitbeteiligung und Entscheidungsspielraum für die Ortskirchen.