Die Einbeziehung der Kirchen in das Engagement für die Umwelt sei zukunftsentscheidend. Die Kirchen können Menschen motivieren wie sonst niemand, sich für Werte des gedeihlichen Zusammenlebens und der Achtung vor der Schöpfung einzusetzen. Das betonte ein Sprecher des WWF (Word Wildlife Found) beim Donausymposion, das auf Initiative von Patriarch Barholomaios vergangene Woche in Wien stattfand. Nahmhafte Theologen, Naturwissenschafter und Umweltexperten verschiedener Länder haben auf einer Schiffsreise zwischen Passau und dem Schwarzen Meer die ökologische Situation im Donauraum besprochen. Er wolle, so der ökumenische Patriarch von Konstantinopel, damit einen „Beitrag leisten, damit dieser ,Fluß des Lebens‘ nicht zu einem ,Fluß des Todes‘ werde“. Er hoffe, dass er mit dieser Allianz aus Glaube und Wissenschaft zur Bewusstseinsschärfung beitrage.