Zum Abschluss unserer Schulserie ein Gespräch mit Präsident Riedl.
Sie treten für eine Senkung der Klassenschüler-Höchstzahl ein. Auf welche Zahl? Von derzeit 30 auf 25.
Ist das finanzierbar? Wir sollten bis zum Ende der laufenden Legislaturperiode (2003) zu einem Ergebnis kommen. Die Debatte ist dabei differenziert zu führen. Wo gibt es die größten Möglichkeiten? Meiner Einschätzung nach ist dies in den städtischen Volksschulen der Fall. Dort sollte die Klassenschüler-Höchstzahl je nach Belastung des Schulsprengels angepasst werden. Eine zweite Gruppe ist die AHS-Unterstufe, in der fast ausnahmslos die Höchstzahl um 20 Prozent überschritten wird. Und dann die ersten beiden Klassen der Berufsbildenden Höheren Schulen. – Das bringt die Finanzierbarkeit einen Schritt der Realität näher.
Wären die Gebäude vorbereitet? In den Hohen Schulen müssen da und dort die räumlichen Voraussetzungen geschaffen werden. 2,5 Milliarden Schilling sind dafür im Bundesschulentwicklungsplan der nächsten fünf Jahre für OÖ zugesagt. Damit ist der bekannte Bedarf an Schulraum zu decken.