Kirchenzeitung zeichnet zum sechsten Mal mit dem Solidaritätspreis aus
Ausgabe: 1999/44, Solidaritätspreis
03.11.1999
- Ernst Gansinger
Am 3. November werden im Landhaus die diesjährigen Solidaritätspreise der Kirchenzeitung vergeben. Insgesamt werden neun Gruppen bzw. Einzelpersonen ausgezeichnet. Wenn Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, Landesrat Josef Ackerl, in Vertretung des Bischofs Bischofsvikar Willi Vieböck und die Linzer Stadträtin Dr. Ingrid Holzhammer die Preise verleihen, wird der Steinerne Saal übervoll sein. Rekordbesuch ist angesagt; ein Zeichen, wie groß die Aufmerksamkeit im Land für diesen mit sechs Jahren noch jungen Preis geworden ist.Zu Recht, denn hier werden stellvertretend für das viele solidarische Engagement in und außerhalb der Kirche Menschen geehrt und mit ihnen Haltungen und Taten gewürdigt, die unsere Gesellschaft so bitter nötig hat: Den Mut, sich auf die Seite von Außenseitern zu stellen. Die Sensibilität für jene, die Hilfe brauchen. Die Bereitschaft, über seine Pflichten hinaus zum Wohl der Gesellschaft beizutragen.
Fakten
Wie viele wurden eingereicht? Insgesamt 192 verschiedene Personen bzw. Gruppen wurden heuer von mehr als 1600 Einreichern vorgeschlagen.
Wie hoch ist das Preisgeld? Der Preis ist mit insgesamt 135.000 Schilling dotiert, die zu gleichen Teilen auf die neun Preisträger aufgeteilt werden.
Wer trägt zur Dotation bei? Das Land Oberösterreich (Sozialressort Ackerl) steuert S 75.000,– zur Dotation bei, die Diözese Linz S 50.000,– und die Stadt Linz S 10.000,–. Landeshauptmann Dr. Pühringer lädt zur Feier ins Landhaus.
Wie viele wurden bisher ausgezeichnet? Seit 1994 haben 47 Personen bzw. Gruppen den Preis erhalten, heuer kommen neun dazu.
Wer/Was wird vorgeschlagen? Stille Nachbarschaftshilfe wie Hilfe durch Organisationen, politische Aufklärungsarbeit wie die konkrete Tat, Hilfe von Jung wie von Aalt, Engagement für den Frieden wie für die Umwelt oder die soziale Gerechtigkeit – alle Hilfe ist preis„verdächtig“!