Rituale prägen die Alltagskultur, auch wenn sie nicht bewusst wahrgenommen werden – etwa bei der Begrüßung. Einen besonderen Stellenwert haben Rituale und Codes bei Jugendlichen. Sie haben wesentlichen identitätsstiftenden Charakter. Auch im kirchlichen Bereich gibt es eine Vielzahl von Ritualen. Rituale werden aber oft auch missbraucht, etwa bei Sekten. Die Fachtagung „Schwitzhüttn und Weihrauchfassl – Rituale in der Jugendarbeit“ am 8. und 9. November im Landesbildungszentrum Weinberg, veranstaltet von der Österreichischen Arbeitsgemeinschaft kirchlicher JugendleiterInnen (ÖAKL), setzt sich mit dem Thema auseinander. Im Vorfeld der Tagung feiert die ÖAKL ihr 25-Jahr-Jubiläum.