„Keine Koalition mit dem Rassismus.“ Unter diesem Motto will am12. November die „Demokratische Offensive“ in Wien gegen Tendenzen einer neuen Fremdenfeindlichkeit demonstrieren. Auch die „Christlich-jüdische Zusammenarbeit“ ist der Plattform beigetreten, die wesentlich von SOS-Mitmensch getragen wird.
Wiens Caritasdirektor Michael Landau zeigte sich letzte Woche erschüttert über jüngste Drohungen gegen Juden in Österreich. Landau: „Die Kirchen dürfen zu Rassismus und Fremdenhass nicht schweigen.“ Widerstand und Mitgefühl mit den Opfern sei nötig.
Die Demonstration in Wien beginnt am Donnerstag, 12. November um 16 Uhr vor dem Parlament. Ab 18 Uhr findet auf dem Stephansplatz eine Kundgebung statt. Am 12. November 1918 wurde übrigens die Erste Republik ausgerufen.–
Bereits am 6. November (ab 14.30 Uhr) wird im Bildungshaus Puchberg über Ausländerfeindlichkeit diskutiert.