Überfüllt. Der E-Mail-Briefkasten des Papstes musste wegen Überfüllung geschlossen werden. Dazu meinte Vatikan-Sprecher Navarro, es wäre wünschenswert, dass sich Gläubige mit ihren Fragen und Problemen zuerst an ihren Pfarrseelsorger wenden und nicht direkt an den Papst.
Mahnstätte. Das Kolosseum in Rom soll im Jahr 2000 zu einem Monument gegen die Todesstrafe werden. So soll die Arena, in der auch viele Christen zu Tode kamen, jedesmal für 48 Stunden beleuchtet werden, wenn irgendwo auf der Welt ein Todesurteil vollstreckt wurde.
37 Missionare der katholischen Kirche sind im vergangenen Jahr getötet worden. Darauf machte das Hilfswerk „Kirche in Not/Ostpriesterhilfe“ mit einem Gedenkgottesdienst in der Westminsterkathedrale aufmerksam.
Schweigen. Wir sind zutiefst enttäuscht über das weitgehende Schweigen der drei christlichen Landeskirchen zum ausländerfeindlichen und rassistischen Wahlkampf der Schweizerischen Volkspartei. Das sagte der Flüchtlingskaplan Cornelius Koch (Bild), der die Initiative „andere Schweiz“ gegründet hat. Sie betreibt u. a. fünf Zentren für von der Schweiz abgewiesene Asylwerber.