Das Abendessen für rund 250 Kardinäle und Bischöfe, das für Samstag in Neu Delhi geplant war, wurde aus dem Papstprogramm kurzfristig ersatzlos gestrichen. Das eingesparte Geld soll nun den Überlebenden der schweren Wirbelsturmkatastrophe im indischen Bundesstaat Orissa zugute kommen. Alan de Lastic, Erzbischof der indischen Hauptstadt, rief alle katholischen Gemeinden des Landes zu Spenden für den „Hilfsfonds Orissa“ der Regierung auf. Lastic wörtlich: „Unsere Herzen sind voller Sorge, nachdem wir von der schrecklichen Zerstörung von Leben und Eigentum gehört haben.“Der Wirbelsturm, der vom 29. bis 31. Oktober über den ostindischen Bundesstaat hinwegfegte, zerstörte über 500.000 Häuse, 20 Millionen Menschen sind direkt betroffen. Nachdem Winde mit einer Geschwindigkeit von 260 Kilometer pro Stunde riesige Wellen aufgepeitscht hatten, wird die Zahl der Todesopfer an der Küste der Bucht von Bengalen auf über 10.000 geschätzt. In der Diözese Balasore kam es zu Überschwemmungen, nachdem die Behörden Wasser aus drei Staudämmen abgelassen hatten. Der Wirbelsturm wurde als einer der stärksten in diesem Jahrhundert in Indien eingestuft.
Katastrophenhilfe der CaritasPSK-Konto 7.700.004Kennwort „Indien“