Das ehemalige Minoritenkloster in Wels - unweit des Stadtplatzes - wird Schauplatz der oberösterreichischen Landesausstellung im Jahr 2000. Zum Thema „Zeit - Mythos Phantom Realität“ wird sie zwischen April und November des nächsten Jahres zu sehen sein. Die Vorbereitungen dafür sind voll im Gang. Die Adaptierungsarbeiten am Rohbau sind im wesentlichen abgeschlossen. Dann beginnt die Phase der Innenarbeiten. Im Zuge der Bauarbeiten wurden zahlreiche archäologische Funde sichergestellt, darunter sogar ein römerzeitlicher Weihestein.
Schon jetzt steht fest, dass das Minoritenkloster nach der Landesausstellung weiter vielfältig kulturell genützt wird. So soll das Kirchenschiff als kultureller Veranstaltungsraum zur Verfügung stehen. Im sogenannten Schießerhofgebäude werden Museumsräume eingerichtet, auch für aktuelle Wechselausstellungen. Zudem werden im Minoritenkloster 14 Wohnungen und eine Tiefgarage geschaffen.
Für die Dauer der Landesausstellung wird es einige Partnerschaften mit Besichtigungsangeboten in der Umgebung geben, z. B. mit dem Vogelpark Schmiding, dem Agrarium in Steinerkirchen und dem Instrumentenmuseum Schloss Kremsegg in Kremsmünster.