Fast jeder dritte Gastarbeiter, jede/r vierte Arbeitslose und jede zwölfte Alleinerziehende fällt in Österreich in die Gruppe der von Armut Betroffenen.
Eine Million Österreicher/innen sind armutsgefährdet. „Dauerhaft abdichten können wir unser Sozialsystem nicht“, sagt man bei der Caritas. Da muss schon eine gute Sozialpolitik her. „Wohl aber können wir Löcher stopfen“, versichert die Caritas. Das heißt: Konkrete Hilfe, wo Not gerade da ist. Die Elisabethsammlung, die kommenden Sonntag in den meisten Pfarren durchgeführt wird, hilft der Caritas, genau das zu tun.
Etwa 14.000 Personen haben im letzten Jahr bei den Caritas-Beratungsstellen Hilfe bekommen. Mit deren Familien kommt diese Hilfe 30.000 Menschen zugute. Beinahe ein Drittel der Beratungssuchenden sind Alleinerziehende. Geld ist das eine, worum die Caritas bittet. Bei der Feier der Gottesdienste geht es auch um eine Herzens-Umkehr zu Gunsten der Armen.