Eiskalter böhmischer Wind,in den Schattenhängen der Schnee von gestern,ein letzter Hauch von Herbstwärme nochunter der sonnenbeschienenen Buche.Die Stille durchbrochen nurvom Knacken der Äste unterm Schrittund vom Kreischen einer Säge irgendwo.Ein paar Vögel steigen überm nächsten Hügel auf,schau, wie sie den strahlendblauen Himmel füllen– eine schneidende Bö erinnert mich: Es ist November.Weiter gehts, dem nächsten Vierkanter zu.Zwischen Mistelschneiden und Ästesammelnein Blick übers weich gefaltete Land.Aus einem Hohlweg herausüberrascht Hund und Pferd im flotten Trab,die Reiterin grüßt freundlich.Ungläubig schau ich ihnen nach.Gibt es das wirklich noch– jenseits des Computers –Leben auf andere Art?Ich lache glücklich und denke:Was für ein herrlicher Tag!November im Mühlviertel und die Seele im Gleichgewicht.