Über 2000 Senioren pilgerten am Nationalfeiertag nach Maria Schmolln
Ausgabe: 1999/46, Maria Schmolln, Wallfahrt
16.11.1999
- Kirchenzeitung der Diözese Linz
Am 26. Oktober, dem Nationalfeiertag, platzte der Innviertler Wallfahrtsort Maria Schmolln aus allen Nähten.
Die Wallfahrtskirche, die Kapelle und sogar der Schmollner Turnsaal waren dicht gefüllt, als die mehr als 2000 Senioren aus den Bezirken Ried, Braunau und Schärding sich zur 19. Seniorenwallfahrt versammelten.Den Prolog zum Totengedenken sprach im Namen des Schwarzen Kreuzes Konsulent Karl Harrer aus Überackern. Harrer wörtlich: „Die Gefallenen und Vermissten beider Weltkriege, die Bombenopfer, Flüchtlingstoten und die Opfer politischer Gewalt verdienen unseren Respekt. Das Gedenken an die Toten gehört zur Kultur eines Volkes.“Als Festredner betonte Hofrat Dr. Demmelbauer die Sehnsucht der Menschen nach Frieden. Es gelte dankbar zu sein für die relativ lange und keineswegs selbstverständliche Friedensperiode in unserem Land, so Demmelbauer.Den Festgottesdienst feierten Propst Walter Plettenbauer aus Mattighofen und Pfarrer P. Rudolf Reitmaier. In seiner Predigt dankte Plettenbauer den Senioren ausdrücklich dafür, dass sie den Sonntag stets hochgehalten haben und so Vorbild für heute sind.