„Nahversorgung ist Lebensqualität und die Lebensader unserer Gemeinden“, erklärte Wirtschafts-Landesrat Dr. Christoph Leitl bei einer Pressekonferenz, die sich mit „Maßnahmen und Strategien zur Verbesserung der heimischen Nahversorgung“ befasste.In 42 oö. Gemeinden fehlen bereits die Nahversorger; zahlenmäßig am stärksten betroffen sind die Bezirke Vöcklabruck (hier sind zehn Gemeinden ohne eigenes Lebensmittelgeschäfte) Rohrbach (neun) und Grieskirchen (sechs). In 106 Gemeinden gilt die Nahversorgung als gefährdet. Dennoch beurteilen etwa zwei Drittel der Bevölkerung die Situation der Nahversorgung zumindest gut. „Neue Lebensgeister zu wecken sei eine offensive Strategie“, meint Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Christoph Leitl. Die finanzielle Hilfe für Nahversorger wurde im Budget 2000 um zwei Drittel erhöht, auch Zustelldienste werden gefördert.