Obwohl eine Reihe deutscher Bischöfe während ihres Ad-limina-Besuchs in Rom dem Papst ausführlich ihre Gründe gegen einen Ausstieg kirchlicher Einrichtungen aus der staatlichen Schwangeren-Konfliktberatung dargelegt haben, betonte Johannes Paul II. seine im Sommer gegebene Anweisung. Damals ließ er den Bischöfen mitteilen, daß er einen Ausstieg wünsche, weil nur dadurch das „Evangelium des Lebens“ in der nötigen Klarheit bezeugt werden könne. Da es in der Deutschen Bischofskonferenz zu dieser Frage keine Einmütigkeit gibt, liegen die weiteren Entscheidungen nun bei den einzelnen Diözesanbischöfen.