Miteinander. Nicht Privatsache. Bauern. Verkehrserziehung.
Ausgabe: 1999/47, Miteinander. Nicht Privatsache. Bauern. Verkehrserziehung.
23.11.1999
- Kirchenzeitung der Diözese Linz
Miteinander. Weniger Misstrauen und mehr Zusammenarbeit zwischen Theologie und kirchlichem Lehramt forderte Weihbischof Krätzl bei einem Vortrag auf der Theologischen Fakultät Wien. Die Bischöfe rief Krätzl auf, mehr ihre Mitverantwortung am Lehramt der Kirche wahrzunehmen und diese Aufgabe nicht allein der Glaubenskongregation zu überlassen.
Nicht Privatsache. Die Behandlung von Teilleistungsschwächen wie Legasthenie soll nicht länger „Privatsache“ sein, sondern von den Krankenkassen bezahlt werden. Das forderte der Katholische Familienverband der Diözese St. Pölten in einem Brief an die Sozialversicherungsträger.
Bauern. Mit großem Nachdruck sprach sich der Wiener Weihbischof Alois Schwarz für den Erhalt einer lebensfähigen bäuerlichen Landwirtschaft aus. Der bäuerliche Familienbetrieb erbringe für das kulturelle und soziale Leben im ländlichen Raum Leistungen, die nicht nur mit dem wirtschaftlichen Maß gemessen werden dürfen.
Verkehrserziehung. Mit den Möglichkeiten und der Verantwortung des Religionsunterrichts in der Verkehrserziehung befasste sich eine Tagung in Salzburg.