- Nikolausfeier am Vorabend vorbereiten – Lieder, Gebete und Legenden zurechtlegen, einen Stuhl für den Nikolausbesuch bereitstellen.
- Alle Familienmitglieder versammeln sich vor der Feier. Ein Adventlied kann schon eingeübt und auf einem Instrument gespielt werden. Wenn der Nikolaus kommt, gleichgültig ob es ein Familienmitglied (dieser kann sich vor den Kindern verkleiden) oder ein „Besuchsnikolaus“ ist: Das Licht am Adventkranz entzünden, miteinander singen bzw. musizieren und auf das Alter der Kinder abgestimmte Gebete sprechen, eventuell Nikolauslegenden vorlesen oder erzählen sowie eine Zeichnung für ein „Nikolausbildchen“ zur Erinnerung anregen. Wer will, darf auch sagen,was ihm am Heiligen gefällt.
- Man könnte Papierschiffchen basteln (Schiffe spielen in den Legenden eine Rolle!) und mit Schwimmkerzerl in eine Schüssel geben. Mit Größeren auch über den neuen kommerziellen Brauch des Weihnachtsmannes reden (s. linke Spalte!). Nachher noch eine Weile stimmungsvolles Beisammensitzen genießen: bei Bratapfelduft, dem Knacken von Nüssen und heißem Tee – das Erleben mit allen Sinnen zählt für Kinder auch im Internetzeitalter. (Geheimtipp: Auch eine selbst gebackene Pizza kommt bei Kindern immer gut an!)
- Eine Familie lud, als die Kinder klein waren, jedes Jahr um den Nikolaustag Cousins und Freunde der Kinder ein, und der szenisch begabte Vater inszenierte ein Kindertheater mit der zum Nikolaus verkleideten Kasperlfigur; diese überreichte auch kleine Geschenke. Noch heute reden die großen „Kinder“ davon, weil sie gern daran zurückdenken.
- Ein anderes Modell: Eine Mütze basteln, die reihum aufgesetzt wird. Jedes Familienmitglied darf jedem sagen, was ihm am anderen gefällt – ein „Veränderungswunsch“ darf nur dann gesagt werden, wenn sich dies auch der andere vorstellen kann. Darüber reden!