„Familienbedürfnisse stoßen in der Berufswelt oft auf Unverständnis“, bedauert der Unternehmensberater Mag. Paul Voithofer aus Steyr. Der Jungunternehmer zeigt in seinem Betrieb, dass es anders geht: Die Mitarbeiter/innen haben individuell gestaltete Arbeitszeiten, ermöglicht u. a. durch ein ausgeklügeltes Vertretungs-Know how. Seine Firma siegte in der Kategorie „Kleinbetriebe“ beim Landeswettbewerb „Familienfreundliche Unternehmen“ (144 Teilnehmer). Als familienfreundlichster Mittelbetrieb gilt die alteingesessene Firma Betten Ammerer aus Ried/Innkreis. Chefin Christine Ammerer, selber vierfache Mutter, setzt auf individuelle und auch unbürokratische Lösungen für ihren fast durchwegs weiblichen Mitarbeiterstab. Die Schuhfirma Högl + Lorenz punktete mit mehrern Maßnahmen in der Kategorie Großbetriebe: Arbeitszeitmodelle, Gesundheitsaktionen und ein „Tag der offenen Tür für Familienangehörige“.