Ausgabe: 1999/47, Orden, Reformen, Krankenhäuser, Schulen, Kirche
23.11.1999
- Hans Baumgartner
Im sozialen Bereich sind es in erster Linie die Orden, die durch ihre Krankenhäuser oder Schulen die Präsenz der Kirche sichern. Doch wie lange darf das noch als „selbstverständlich“ angenommen werden? In den letzten Jahren haben die Orden gemeinsam nach Alternativen für ihre Werke gesucht. Vor neuen Formen des Wirtschaftens haben die Oberen der Frauen- und Männerorden ebenso nicht zurückgeschreckt wie dem Übertragen von Verantwortung an Laien. So haben sie Wege aufgetan, die vor 40 Jahren niemand gewagt hätte zu denken und die Zukunft sichern. Auslöser dafür war das Konzil, dessen Ruf nach Reformen sich die Orden in mühevollem Ringen zu eigen gemacht haben.