Die 56 Bischöfe der zentralafrikanischen Krisenregion Kongo-Ruanda-Burundi haben bei einer Zusammenkunft in Nairobi eine internationale Friedenskonferenz für das „Große-Seen-Gebiet“ gefordert. Gewählte Vertreter sämtlicher in den drei Ländern lebenden Völker sollten unter internationaler Beteiligung eine Ordnung für ein friedliches, rechtsstaatliches und demokatisches Zusammenleben ausarbeiten. Derzeit finden vor allem auf dem Staatsgebiet des Kongos blutige Kämpfe zwischen den verfeindeten Völkern statt. Die UNO prüft den Einsatz von Friedenstruppen.