Zwei Franziskanerinnen aus Vöcklabruck beendeten ihren Einsatz in Kasachstan. Geholfen wird aber auch in Zukunft.Die Wolgadeutschen sind aus dem nordkasachischen Steppengebiet fast alle abgezogen. Jetzt haben die beiden Vöcklabrucker Franziskanerinnen, die sich dort um den Aufbau einer katholischen Schule gekümmert haben, ihren Einsatzort verlassen. Die Schule für Kasachen, Russen und Deutsche wird jedoch weiterhin unterstützt.1996 war diese erste katholische Schule Kasachstans gegründet worden. Die Franziskanerinnen haben zusammen mit vielen Spendern mitgeholfen, die Löhne zu bezahlen. 69 Schülerinnen werden heute in fünf Klassen unterrichtet. Generaloberin Kunigunde Fürst besuchte im Oktober die Schule. Gegenüber staatlichen Schulen hat die katholische Schule eine Besonderheit zu bieten: Hier gibt es Freigegenstände wie Tanzen, Zeichnen, Musik und Nähen. Diese Spezialität neben dem Religionsunterricht zu pflegen, bleibt Anliegen der Schwestern. Noch stärker als bisher soll die katholische Schule den jungen Menschen helfen, eine Zukunft aufzubauen. Wenn es gelingt, Mittel aufzutreiben, wird man auch EDV-Kurse anbieten können. An die Schule ist eine Armenambulanz mit kostenloser oder günstiger ärztlicher Versorgung angeschlossen. Eine Ärztin und eine Krankenschwester werden von den Franziskanerinnen aus Vöcklabruck bezahlt.
Spenden: VKB Vöcklabruck, BLZ 18600, Kto. 000 16032468: Hilfe für Kasachstan, Schulschwestern von Vöcklabruck.