Roswitha Pichler ist Jugendbeauftragte für dieAktion Leben und als solche die Verbindung zwischen der Arbeitsgemeinschaft Kath. Jugend und Jungschar und der Aktion Leben.
Was macht die Aktion Leben? Uns geht’s um umfassenden Lebensschutz. Aktion Leben schaut sich auch das Umfeld der Menschen an, es gibt keine pauschalen Verurteilungen. Das heißt: Jeder Mensch ist gleich an Wert und Würde, von der Empfängnis bis zum Tod. Hier soll Bewusstseinsbildung gemacht werden, aber ohne moralische oder angstmachende Methoden.
Warum gibt’s eine eigene Jugendbeauftragte? Zwischen Aktion Leben und den Kath. Jugendgliederungen gab es schon lange ein Nahverhältnis, auch in kritischer Auseinandersetzung. Die Jugendgliederungen möchten rund um Sexualerziehung, Bioethik, Hospizgedanken Bewusstseinsbildung betreiben und haben selbst nicht genügend Ressourcen dafür.
Welche Anliegen haben Sie mit ihrer Arbeit? Ich spüre, dass Jugendliche allgemein über diese Themen reden, eine differenzierte Auseinandersetzung ist allerdings wenig passiert. Sie kennen nur die biologische Variante im Schulunterricht. Die Frage nach der Verantwortung für die Umwelt wird nicht gestellt. Ich möchte sie dabei ein Stück begleiten.