Rosemarie Kaltenbrunner von der Kath. Jungschar der Diözese Linz zur Jahresaktion „Kraftstoff Gruppe“ und zum Kinderhirtenbrief von Bischof Paul Iby.
Worin sehen Sie das Haupt-Anliegen des Kinder-Hirtenbriefs? Bischof Iby wollte aufzeigen, wie wichtig Kinder sind in der Kirche. Das Kind steht im Mittelpunkt unserer Arbeit und nicht das, was aus diesem Kind werden könnte in der Kirche. Das ist für uns selbstverständlich. Kinder sollen vor allem ein Daheim finden in der Kirche. Sie sollen Erwachsenen begegnen, die sie so annehmen, wie sie sind.
Wie verläuft die Aktionswoche in der Diözese Linz? Wir haben ein Drei-Stufen-Modell. Jeder Gruppe steht frei, wie weit sie mitmachen will. Zuerst setzen sich die Kinder mit dem auseinander, was die Gruppe ausmacht: Warum fühlen sie sich dort wohl? Daraus soll ein Gruppen-Kunstwerk entstehen. Über das Ergebnis erhalten wir Berichte und Fotos. Als zweiten Schritt präsentiert sich die Gruppe der Öffentlichkeit in der Pfarre, beim Gottesdienst oder auf dem Pfarrplatz. Und als dritte Stufe geht die Präsentation über die Pfarre hinaus: Passanten und andere Kinder werden eingeladen mitzumachen. Eingeschickte Fotos werden auch österreichweit auf der Jungschar-Homepage gezeigt ( www.jungschar.at).