Der aus Königswiesen stammende Weltpriester Franz Windischhofer ist seit 20 Jahren in Peru tätig.
In wenigen Wochen feiert Franz Windischhofer sein Silbernes Priesterjubiläum. 20 der 25 Jahre hat der Mühlviertler in Peru verbracht. Sein derzeitiges Einsatzgebiet ist das Hochland von Arequipa, dort wo es in den Nächten bis zu 20 Grad unter und tagsüber bis zu 30 Grad über Null hat. Auf einer Seehöhe von über 4000 Metern liegen seine fünf Pfarren, zu denen weitere fünfzig kleine Dörfer gehören. Gemeinsam mit 35 Katechisten betreut der Priester die 13.000 Katholiken, das Seelsorgsgebiet entspricht mit ca. 7000 km2 dem Bundesland Salzburg.
Bevor Franz Windischhofer vor neun Jahren in die Gegend kam, hatte es vierzig Jahre keinen Priester gegeben. Der Österreicher renovierte Kirchen und Pfarrhöfe, bildete Katechisten aus und rief drei Radiostationen ins Leben. Für ihn ist wichtig, der durch den Verlust von Tradition verunsicherten Bevölkerung Kraft aus dem Glauben zu geben. Natürlich fördern die Pfarren auch soziale Weiterentwicklung, Gesundheitsprogramme und Bildungsarbeit, besonders in Frauenrunden.
Informationsabende mit F. Windischhofer: 16. Juni in Königswiesen, 17. Juni in Bad Hall, 21. Juni in Molln, 28. Juni in Ebensee (jeweils Kath. Pfarre).
Pfarren helfen
Vor allem aus den oö. Pfarren Ebensee, Molln und Steyregg sowie aus seiner Heimatpfarre Königswiesen erhält Franz Windischhofer regelmäßig Unterstützung. Immer wieder kommt auch Geld aus Bad Hall und Nußdorf. Erst kürzlich hat der Verein „Brücke zur Dritten Welt“ in Weilbach 20.000,– Schilling (aufgebracht durch Selbstbesteuerung) für das von Windischhofer initiierte Landwirtschaftsprojekt „Viva Huantar“ gespendet. Ziel ist Hilfe zur Selbsthilfe.