Frau Dr. Christa Laubichler ist seit 1. Mai 2000 Kommunikationsleiterin der Diözese Linz. Die Kirchenzeitung fragte nach, welche Hauptaufgaben sie nach zwei Monaten Einarbeitungszeit in dieser Funktion sieht. Das Kommunikationsbüro ist Ergebnis eines langen Arbeitsprozesses in der Diözese, der zur Erstellung des Kommunikationskonzeptes führte. Dieses ist Grundlage meiner Tätigkeit, seine Umsetzung meine Aufgabe. Wichtig ist, ein Kommunikationsnetzwerk aufzubauen, um für die verschiedenen Aufgabenstellungen die richtigen Ansprechpersonen zu haben.
Worin liegt gegenwärtig das Hauptproblem ihrer Aufgabe? Das Hauptproblem in meiner Informations- und Kennenlernphase ist gleichzeitig die große Stärke in der Diözese – die Vielfältigkeit: Die Vielfältigkeit im Angebot und in den Strukturen, die mit der Zeit gewachsen sind, sowie die Meinungsvielfalt. Das ist für Neue oft kompliziert. Aber man kann es mit einer Stadt vergleichen: In einer Stadt, die auf dem Reißbrett entstanden ist, findet man sich leicht zurecht; in einer Stadt, die über lange Zeit gewachsen ist, ist das viel schwieriger. Doch der Charme der gewachsenen Stadt ist ungleich größer.