Vergangenen Sonntag feierte in Seeham bei Salzburg Prälat Dr. Franz Calliari sein goldenes Priesterjubiläum. Der ehmalige Professor und Direktor des erzbischöflichen Gymnasiums „Borromäum“ war von 1962 bis 1986 neben seinem Hauptberuf auch Chefredakteur der Salzburger Kirchenzeitung „Rupertusblatt“.
Als Lehrer, als in der ganzen Erzdiözese gefragter „Stundgebet-Prediger“ und als katholischer Publizist war es dem Eisenbahnerbuben aus dem „roten Wörgl“ stets ein großes Anliegen, den Glauben im konkreten Leben zu erden. Seine Artikelreihen in den Kirchenzeitungen der Kooperation zu Glaubensthemen (Credo, Grundgebete der Kirche u. a.) und zu (kirchen)geschichtlichen Epochen fanden daher stets ein breites Echo. Sein tiefstes Bestreben ist es, die Botschaft Jesu vom liebenden Gott den Menschen heute zu übersetzen. Deshalb ist Calliari auch ein Anhänger der konziliaren Öffnung. Manche Entwicklungen in der Kirche, welche die vom II. Vatikanum eingeleiteten Reformen hemmen, schmerzen ihn sehr.