2400 Menschen verbrachten in Vöcklabruck eine aufregende Woche miteinander
Ausgabe: 2000/29, Mosaik, Vöcklabruck, Jungschar
18.07.2000
- Judith Moser
Eine Woche voller Spannung, Abwechslung und Spaß erlebten mehr als 1600 Kinder und 400 Helfer/innen am „Mosaik 2000“ in Vöcklabruck.
Vöcklabruck stand in der Vorwoche ganz im Zeichen des Mosaik. Nicht nur, dass sämtliche Schulen von Kindern bewohnt wurden, auch auf den Straßen waren immer wieder Gruppen von Kindern zu sehen, die von einem Programmpunkt zum nächsten wanderten – begleitet von Jugendlichen oder Erwachsenen mit bunten Schirmkappen.
Sonniger Start
Der sonnige Start der Jungschar-Woche war leider nicht von langer Dauer: Bereits am Dienstag versteckte sich die Sonne hinter dicken Wolken, und bis zum Ende des Mosaik sollte sich daran auch nicht mehr viel ändern. Der Regen war vor allem für die Helfer/innen enttäuschend. Sie haben bereits zwei Jahre vor der Veranstaltung ihre ersten Ideen gesponnen. Viele Aktionen, die im Freien geplant waren, konnten nicht mehr durchgeführt werden. Die verschiedenen Erlebniswelten, die für die Kinder bereitstanden, mussten in die Turnhallen der Schulen übersiedelt werden.
Dauerregen
Die Kinder ließen sich durch den Dauerregen und die Kälte nicht aus dem Konzept bringen. Für sie bot das Programm noch immer mehr als genug Abwechslung.In sechs Erlebniswelten konnten sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen. „Miraculum“ nannte sich das mittelalterliche Dorf, in dem die Kinder Papier schöpften, Lederbeutel nähten, Bälle filzten und Tänze einübten. Im „Orient“ lernten sie exotische Früchte, Märchen und Sitten kennen, im „Cyberspace“ drehte sich alles um Computer und Technik (es wurde Schmuck und Kleidung aus technischem Zubehör gebastelt, aber auch im Internet gesurft und E-Mails verschickt). Das „Adventureland“ bot eine Naturküche, die Kinder bauten selbst Generatoren und konnten in der Halle bei Abenteuer-Spielen jede Menge „überschüssige“ Energie abbauen!
„Im Freien Markt“ wurde den Kindern kein bestimmter Themenschwerpunkt geboten. Sie konnten verschiedene Workshops besuchen, Veranstaltungen wie das „Bluatschink-Konzert“ oder der Besuch eines Magiers waren ebenfalls „Im Freien Markt“ angesiedelt. Für Spannung sorgte das „Mega-Rätsel“, bei dem sich 40 Gruppen auf die Suche nach einem Schatz machten.
Gäste aus aller Welt
Die Erlebniswelt „Kultures United“ war geprägt von Gästen aus aller Welt. Die Kinder hörten afrikanischen Märchen zu, besuchten den Trommel-Workshop und kochten ein Straußenei. Sie bastelten Masken, die in allen Kulturen der Welt verwendet werden.
Fernseh- und Radioteam
Daneben gab es noch ein eigenes Fernseh-Team und ein Radio-Team, die beide jeden Tag eine Sendung nur für das Mosaik produzierten! Absoluter Liebling des Mosaik wurde das Maskottchen Fiesl. Er war vom Eröffnungs-Fest bis zum Abschluss-Abend mit dabei. Am Donnerstag besuchte Bischof Maximilian Aichern zum Wortgottesdienst das Mosaik 2000.