Die Katholische Frauenbe-wegung Österreichs legte im Bildungshaus Puchberg den Kurs für die Zukunft fest.
Die Katholische Frauenbewegung Österreichs (kfbö) will künftig in ihrem Programm verstärkt ein Miteinander der Generationen fördern und ihr politisches Engagement für eine lebenswerte Zukunft aller Menschen intensivieren. Dies soll durch ein breites Bildungs- und Veranstaltungsprogramm bewirkt werden. Politischer Bildung soll künftig größere Bedeutung zukommen, Werte wie Selbststand der Person, Offenheit gegenüber anderen, Dialog zwischen Generationen, Toleranz und Solidarität sollen noch mehr vermittelt werden. Dies wurde am 14. Juli zum Abschluss der Sommerstudientagung der Katholischen Frauenbewegung Österreichs im Bildungshaus Schloss Puchberg beschlossen. Unter dem Motto „Zukunft braucht Vergangenheit“ hatten sich rund 100 Delegierte aus ganz Österreich und Südtirol sowie Gäste aus Ungarn mit dem Wertewandel und konkreten Herausforderungen für die künftige Arbeit auseinander gesetzt. In den nächsten Monaten sollen die rund 200.000 Mitglieder der Katholischen Frauenbewegung zur bewussten Auseinandersetzung mit ihren Wurzeln, zum Erkennen der Verhältnisse in der Gegenwart und zur Gestaltung einer frauengerechten Zukunft für alle motiviert werden.In einigen Diözesen will die Frauenbewegung im Rahmen von „Erzählcafés“ den Dialog zwischen Jung und Alt über die Bedeutung des Sonntags in die Wege leiten.