Ausgabe: 2000/30, Technik-Frauen, Keine Beihilfe?, Freier Sonntag, Sonntag, Frauen, Beihilfe
25.07.2000
- Kirchenzeitung der Diözese Linz
Technik-Frauen
Das Land Oberösterreich und die Universität Linz möchten Frauen verstärkt für technische Berufe vor allem im EDV-Bereich motivieren. „Wer gut ist, kann sich die Jobs aussuchen“, wurde bei einer Pressekonferenz des neuen Wirtschaftslandesrates Josef Fill und des Dekans der Universität Linz, Dr. Heinz Engl, in Aussicht gestellt. Vor allem appellieren sie an Maturantinnen, technische Richtungen bei der Berufswahl ins Auge zu fassen. Die Universität Linz möchte mit ihrer FIT-Initiative (für: „Frauen in Technik“) den Anteil der Frauen bei den technischen Fächern stei-gern. Auf fünf Männer kommt bei technischen Fächern zur Zeit nur eine Frau, während in anderen EU-Ländern die Studentinnen dieser Disziplinen ein Drittel ausmachen.
Keine Beihilfe?
„Diese Vorschläge richten sich eindeutig gegen die Bezieher niedriger Einkommen“, reagierte Arbeiterkammer-Präsident Hubert Wipplinger auf die Einsparungsvorschläge zur Familienbeihilfe, die die Expertengruppe der Regierung vorlegte. Demnach sollten Studierende künftig keine Familienbeihilfe erhalten.
Freier Sonntag
Klubobmann Dr. Josef Stockinger von der ÖVP-Landtagsfraktion sieht bei allen Parteien die Bereitschaft, den Schutz des Sonntags in die Landes-Verfassung aufzunehmen. Dies schreibt er in Beantwortung einer Eingabe der „Allianz für den freien Sonntag“. Die Allianz sieht die Aufnahme des Sonntags als schützenswertes Gut in die Landesverfassung als wichtigen Schritt, „den scheibchenweisen Angriffen auf den freien Sonntag Einhalt zu gebieten“. Stockinger rechnet damit, dass die über-abeitete Landes-Verfassung inklusive der Bestimmung über den Sonntagsschutz noch im Herbst im Landtag beschlossen wird.