Ein Denkmal bei der Autofahrerkirche in Pfandl erinnert an die Toten
Ausgabe: 2000/31, Pfandl, Autofahrerkirche
01.08.2000
- Kirchenzeitung der Diözese Linz
Am 6. August wird bei der Autofahrerkirche in Pfandl bei Bad Ischl ein Denkmal für die Toten der Straße gesegnet.
1958 wurde die Kirche „Maria an der Straße“ in Pfandl bei Bad Ischl als erste Autofahrerkirche Österreichs geweiht. Die Unfall-Opfer werden leider nicht weniger – ganz im Gegenteil. 1079 Menschen kamen alleine 1999 bei Verkehrsunfällen in Österreich ums Leben. Ein Denkmal beim Eingang der Kirche und das Licht, das abends entzündet wird, soll an sie erinnern und zum Gebet aufrufen.Das Denkmal wird in Verbindung mit einer Autosegnung im Rahmen eines Festgottesdienstes am Sonntag, 6. August 2000, um 9.30 Uhr enthüllt und von Prälat Gottfried Hemmelmayr, Abt des Stiftes Wilhering, gesegnet. LH Josef Pühringer wird eine Ansprache halten. Zum Fest sind alle Verkehrsteilnehmer/innen eingeladen. Die Freiw. Feuerwehr Pfandl hält zum gleichen Termin ihr Zeltfest ab. Die Kosten für das Denkmal betragen etwa 300.000 Schilling. Es gibt dafür auch ein Spendenkonto bei der Raiba Pfandl.